Was verdient man als Lehrer/in?

Für alle Lehrer/innen, die ab dem Schuljahr 2019/20 in den Schuldienst eintreten, gilt das neue Dienstrecht.

Das mit diesem Dienstrecht verbundene Gehaltsschema sieht für Berufsanfänger/innen ein Einstiegsgehalt von rund 2.700 Euro brutto vor. Abhängig von der Schulstufe und den Fächern, die man unterrichtet, werden Zulagen in der Höhe von ca. 500 Euro ausgezahlt. Im Laufe des Lehrerlebens steigt das Gehalt in sieben Stufen an. Das Endgehalt liegt bei ungefähr 4.900 Euro (brutto, ohne Zulagen).

Das Grundeinkommen ist für alle Lehrer/innen gleich, unabhängig vom Schultyp, in dem unterrichtet wird. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Unterrichtsverpflichtung: im Allgemeinen beträgt sie 22 Unterrichtsstunden pro Woche, im Falle mancher Fächerkombinationen der Sekundarstufe kann sie auf 20 Stunden sinken. Dazu kommen allerdings noch Tätigkeiten wie z.B. die Beratung von Eltern und Schüler/innen, die Teilnahme an Konferenzen oder die Vor- und Nachbereitung des Unterrichtes. In Summe ergibt sich damit eine Arbeitszeit, die mit jener anderer Angestellter vergleichbar ist.

Davon ausgenommen sind Sondervertragslehrer/innen in Berufsschulen, deren Gehalt in drei Stufen ansteigt und das jeweils unter den genannten Beträgen liegt.