Was verdient man als Lehrer/in?

Lehrer/innen, die ab dem Schuljahr 2014/15 in den Schuldienst eintreten, haben die Wahlmöglichkeit zwischen dem „Dienstreicht NEU“ und dem „Dienstrecht ALT“. Ab dem Schuljahr 2019/20 werden automatisch alle neu eintretenden Lehrer/innen nach dem neuen Dienstrecht angestellt.

Das mit diesem Dienstrecht verbundene Gehaltsschema sieht im Vergleich zu bisher höhere Anfangsbezüge vor. Als Berufsanfänger/in kann man mit rund 2.500 Euro brutto rechnen. Wenn man arbeitsintensive Fächer auf der Sekundarstufe unterrichtet, erhält man noch bis zu ca. 500 Euro als Zulage. Im Laufe des Lehrerlebens steigt das Gehalt in sieben Stufen an. Das Endgehalt liegt bei ungefähr 4.500 Euro (brutto, ohne Zulagen). Das ist für die meisten Lehrergruppen etwas weniger, als sie nach dem alten Dienstrecht zu erwarten hätten.

Das Grundeinkommen ist nunmehr für alle Lehrämter gleich, es divergiert allerdings die Höhe der Unterrichtsverpflichtung. Im Allgemeinen beträgt sie 22 Unterrichtstunden pro Woche, im Falle mancher Fächerkombinationen der Sekundarstufe kann sie auf 20 Stunden sinken. Dazu kommen allerdings noch Tätigkeiten wie z.B. die Beratung von Eltern und Schüler/innen, die Teilnahme an Konferenzen oder die Vor- und Nachbereitung des Unterrichtes. In Summe ergibt sich damit eine Arbeitszeit, die mit jener anderer Angestellter vergleichbar ist.

Detaillierte Informationen zum Dienst- und Besoldungsrecht sind einer Broschüre des Bildungsministeriums zu entnehmen.